Denkmalgeschützte Immobilien gibt es in Deutschland sprichwörtlich wie Sand am Meer. Doch eignen sich diese auch alle als Kapitalanlage? Definitiv nicht, nein. Denn neben all den schönen Vorteilen, die eine solche denkmalgeschützte Immobilien mitbringt, gibt es auch die Schattenseiten dieser Kapitalanlage. Denn meist dürfen solche Gebäude in der Fassade nicht verändert werden, wurden aber in Zeiten gebaut, in denen die Materialien zum Bauen noch nicht auf Schadstoffe hin untersucht oder gar verboten worden sind. Auch kann es aufgrund des hohen Alters mancher dieser Gebäude zu extrem kostspieligen Renovierungen kommen, wenn beispielsweise die Leitungen kaputt sind oder komplett das System der Heizung ausgewechselt werden muss. Und schon wird die beliebte Kapitalanlage zum Kapital- Fresser. Und wenn nicht genügend weiteres Kapital vorhanden ist, ist meist auch das bereits eingesetzte verloren.
Denkmalgeschützte Immobilien haben auch ihre Vorteile, das ist unumstritten. Doch wichtiger noch als bei allen anderen Kapitalanlagen ist es bei einer solchen denkmalgeschützten Immobilie, dass ein Fachmann sich diese vor dem Kauf ansieht und ein Gutachter das Ergebnis dokumentiert.
Denn nur auf diese Weise ist der Anleger einer denkmalgeschützten Immobilie als Kapitalanlage wirklich vor bösen Überraschungen direkt nach dem Kauf geschützt. Es kann immer noch etwas sein, aber das kann es bei jeder anderen Immobilie oder Kapitalanlage ebenso.