Im Rokoko befand sich die Welt in der Zeit von 1730 bis 1775. Entwickelt hatte sich diese Stilzeit aus der französischen Regence (ca. 1710 bis1730), wobei der Spätbarock ca. 1700 bis 1720 endete. Immer wieder wird diese Stilrichtung mit dem Barock verwechselt. Man betrachtet das Rokoko als eigene Kunstform. Allerdings sind die Zeiten hier fließend. Viele Kunsthistoriker verwenden für das Rokoko auch den Begriff des Spätbarock. Aber wie gesagt, die Übergänge sind hier fließend.
Der Rokoko hat zur Eigenheit, dass überall – auch bei den Bilderrahmen – verspielte und elegante Formen vorherrschten, die einen lebhaften Eindruck machten. Charakteristisch für die Zeit des Rokoko war beim Deko- und Bausteil das hier mit Verzierungen an Bauten, aber auch in Innenräumen, sowie an Möbeln, aber selbst eben an den Holz Bilderrahmen gearbeitet wurde. Im Rokoko verzichtete man dabei auf jegliche Symmetrie. Dies ist auch das, was den Rokoko maßgeblich vom Barock unterscheidet und dort ein wichtiges Element war.
Auch bei den Bilderrahmen traten an die Stelle von festen Formen leichte, zierliche und gewundene Linien. Auch die rankenförmigen Umrandungen machten sich natürlich bei der Verzierung von Bilderrahmen bemerkbar. Beim Jugendstil wurde die damals bewusste Abkehr von der Symmetrie wieder aufgegriffen, auch im Bezug auf die Holz Bilderrahmen.